Zugehörige Branche
Müllverbrennung zur Stromerzeugung
Anwendungslösung
Maßgeschneiderte Entschwefelungslösung mit hochspezifischem Calciumhydroxid‑Entschwefelungsmittel für Rauchgase aus Müllverbrennungsanlagen
Projektergebnisse und Kernvorteile
Dieses Projekt adressiert die branchenüblichen Herausforderungen wie komplexe Betriebsbedingungen bei der Rauchgasentschwefelung, starke Schwankungen in der Abfallzusammensetzung sowie strenge Emissionsvorgaben. Durch den Einsatz eines hochspezifischen Calciumhydroxid‑Entschwefelungsmittels als Alternative zu herkömmlichen Materialien werden gleichzeitig extrem niedrige Emissionen, Energieeinsparungen, eine verlängerte Lebensdauer der Anlagen sowie die Ressourcennutzung von Festabfällen erreicht. Dadurch werden die Gesamtbetriebssicherheit und die Wirtschaftlichkeit erheblich verbessert.
1. Extrem stabile Entschwefelung mit deutlich über den Branchenstandard hinausgehender Einhaltung der Grenzwerte
Die Lösung erzielt eine konstante Entschwefelungseffizienz von über 97 %; die SO₂‑Konzentration am Rauchgasausgang liegt bei ≤ 35 mg/Nm³ – besser als sowohl die nationalen Emissionsgrenzwerte als auch die strengen lokalen Vorgaben von Tianjin. Angesichts der häufigen Schwankungen der Abfallzusammensetzungen in der Müllverbrennungsbranche lässt sich die Schwankungsbreite der SO₂‑Konzentration am Ausgang präzise auf ± 5 mg/Nm³ begrenzen. Dies ermöglicht einen 24‑Stunden‑Betrieb ohne Unterbrechung und sorgt für eine stabile, kontinuierliche Leistung, wodurch das Risiko von Überschreitungen der Emissionsgrenzwerte vollständig vermieden wird und die unternehmerische Compliance gewährleistet ist.
2. Deutliche Kostensenkung und Energieeinsparung sowie signifikante Steigerung der Ressourcennutzung
Das hochaktive Entschwefelungsmittel erhöht die Effizienz der Entschwefelungsreaktion und senkt den Materialverbrauch erheblich: Der Verbrauch an Entschwefelungsmittel pro Tonne Abfall sinkt von den üblichen 18–20 kg auf 6 kg, was einem Rückgang von zwei Dritteln entspricht. Gleichzeitig werden die Energiekosten für die Aufbereitung der Schlämme und den Materialtransport reduziert, und die Menge an Entschwefelungsabfällen wird ebenfalls verringert. So werden die gesamten Betriebs‑ und Wartungskosten des Projekts umfassend gesenkt, was Unternehmen eine präzise Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung ermöglicht.
3. Schutz der Schlüsselkomponenten und Reduzierung der Wartungs‑ und Instandhaltungsintervalle
Durch die präzise kontrollierte Entschwefelungsreaktion wird ein Überdosieren des Entschwefelungsmittels vermieden, wodurch Probleme wie Kondensation und Korrosion in Reaktionsbehältern und Abgasleitungen wirksam verhindert werden. Dadurch werden wichtige Komponenten wie Sprühreaktoren und Schlauchfilter geschützt, ihre Lebensdauer verlängert und die Häufigkeit von Geräteausfällen sowie die Kosten für Stilllegungen und Reparaturen gesenkt, was die Gesamtbetriebssicherheit der Rauchgasbehandlungsanlage erhöht.
4. Verwertung der Nebenprodukte zur Realisierung eines grünen, kohlenstoffarmen Kreislaufs
Die Entschwefelungsreaktion verläuft vollständig und gründlich; der Anteil nicht reagierten Calciumhydroxids in den Nebenprodukten beträgt ≤ 5 %, während der Reinheitsgrad von Calciumsulfat deutlich erhöht wird. Das Endprodukt kann direkt in der Baustoffherstellung, der Bodenverbesserung und anderen Bereichen eingesetzt werden, wodurch Festabfälle einer nachhaltigen Wiederverwertung zugeführt werden. Gleichzeitig lässt sich das System effizient mit Aktivkohleadsorption und SCR‑DeNOx‑Verfahren kombinieren, um gemeinsam die Emissionen von Dioxinen, Schwermetallen und Stickoxiden weiter zu senken und die Gesamtwirkung der Rauchgasreinigung zu optimieren.

