Zusammenarbeit in der Branche: Stahl- und Kokereiindustrie
Projektablauf: Trockenlöschung von Koksöfen – Schwefelentfernung aus Abgasen; dabei wird ein hochspezifisches Calciumhydroxid‑Entschwefelungsmittel eingesetzt, das traditionelle Entschwefelungsmaterialien ersetzt. Das Verfahren ist optimal auf die hohen Belastungen und starken Schwankungen der stahl‑ und kokereibetriebenen Produktion abgestimmt und löst präzise die Herausforderungen der Schwefelentfernung sowie der integrierten Schadstoffminderung aus den Koksöfen.
Kernvorteile und praktische Ergebnisse des Projekts
1. Effiziente Entschwefelung, angepasst an Spitzenbelastungen
Das Projekt verwendet ein hochwertiges Calciumhydroxid‑Entschwefelungsmittel mit einer spezifischen Oberfläche von mindestens 40 m²/g; die Entschwefelungseffizienz bleibt konstant bei 95 %–98 %. Die SO₂‑Konzentration im Abluftstrom liegt bei ≤ 30 mg/m³, wodurch selbst die höchsten Schwefelbelastungen während der Koksproduktion problemlos bewältigt werden können. Damit werden die strengen Ultra‑Niedrig‑Emissionsstandards der Branche vollständig erfüllt, und die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Betriebsbedingungen ist äußerst hoch.
2. Energie‑ und Kostenersparnis durch den Ersatz teurer Rohstoffe
Durch eine optimierte Reaktionssteuerung wird das Calcium‑zu‑Schwefel‑Verhältnis im Bereich von 1,1–1,5 gehalten. Dadurch sinkt der Kalkverbrauch gegenüber herkömmlichen Verfahren um 25 %–40 %, und das kostspielige Backpulver als Entschwefelungsrohstoff kann nahtlos ersetzt werden. Dies führt zu einer deutlichen Senkung der Produktionsmittelkosten und bringt erhebliche wirtschaftliche Vorteile.
3. Mehrfache Synergieeffekte – umfassende Abgasreinigung
Die integrierte, koordinierte Behandlung der Abgase ermöglicht neben der Entschwefelung gleichzeitig die Entfernung von Säuren, Dioxinen und Schwermetallen. Am Ende beträgt die Partikelkonzentration im Abluftstrom stabil ≤ 10 mg/m³, sodass sämtliche Emissionsgrenzwerte für saubere Luft vollständig eingehalten werden.
4. Schutz der Anlagentechnik und Verlängerung der Wartungsintervalle
Das hochwertige Entschwefelungsmittel verhindert effektiv häufige Anlagenprobleme wie Verstopfung der Filterbeutel, Rohrleitungskorrosion oder Blockaden. Die Lebensdauer der Filterbeutel erhöht sich um über 30 %, was die Wartungshäufigkeit und die Instandhaltungskosten senkt und einen langfristig stabilen Betrieb der Produktionslinie gewährleistet.
5. Reduzierung fester Abfälle und Ressourcennutzung
Durch die Optimierung des Entschwefelungsreaktionssystems verringert sich die Gesamtaschemenge des Projekts um 30 %–40 %. Der entstehende Entschwefelungsschlamm kann extern verwertet und verkauft werden, ohne dass zusätzliche Entsorgungskosten für gefährliche Abfälle anfallen. So wird eine echte bidirektionale Synergie zwischen umweltfreundlicher Abfallbehandlung und der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen erreicht.

